Dave Hause & The Mermaid – Konzert am 09.03.2017 im Universum in Stuttgart

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DAVE HAUSE & THE MERMAID © About Musïc | Stephanie Bauer

Wir waren gestern Abend auf dem Konzert von Dave Hause & The Mermaid im Universum in Stuttgart. Als Support Acts hatte er Robyn G Shiels aus Irland, sowie die New Yorker Pyschedelic Rocker Dead Heavens dabei.

Den Anfang machte der aus Belgrad stammende Singer- und Songwriter Robyn G Shiels. Als er die Bühne betrat, war das Publikum noch etwas in Plauderlaune. Wir geben zu, dass auch uns der Auftritt des Iren eher weniger begeistert hat und er milde ausgedrückt ziemlich einschläfernd war.

ROBYN G SHIELS © About Musïc | Stephanie Bauer

Es folgten die dann doch schon muntereren Dead Heavens, die sich erst im Jahr 2015 um den in der Hardcore Szene bekannten Walter Schreifels am Mirko und der Gitarre, gegründet haben. Mit ihrem psychedelic angehauchten Rock, sorgten sie schon für etwas mehr Stimmung in dem sich langsam aber sicher füllenden Universum. Ihre verschrobene Musik erinnerte uns ein wenig an die Serie Californication und würde perfekt als deren Soundtrack durchgehen.

DEAD HEAVENS © About Musïc | Stephanie Bauer

Perfekt eingegroovt warteten wir schon fast etwas genervt darauf, dass Dave Hause & The Mermaid endlich die Stuttgarter Bühne betraten. Vielleicht kam es auch nur uns so vor, dass sich die Umbauphase und das Stimmen der Instrumente ziemlich in die Länge zog. Es ging los, Dave Hause, sein Bruder Tim Hause sowie Kayleght Goldsworthy, Miles Bentley und Kevin Conroy kamen samt Ananas auf die Bühne. Das Set begann Hause mit dem Song Divine Lorraine vom aktuellen Album Bury Me In Philly. Erst bei seinen bekannteren Songs wie The Great Depression hörte man dann auch das Publikum lautstark mitsingen. Wir Stuttgarter brauchen eben etwas Zeit zum warm werden. Zwischen den Songs unterhielt sich Dave Hause angeregt mit den Zuschauern über Bier und Tee – sympathisch. Den Song Years From Now, widmete er einem erst zwölf Jahre alten Jungen, der zum ersten Mal in seinem Leben ein Konzert besuchte. Hingegen ging der Song Dirty Fucker direkt an den Präsidenten der USA. Mit We Could Be Kings, bei dem das Publikum wie auch Dave Hause alles gaben, endete der erste Teil des Konzertes unter einem tobendem Applaus. Natürlich folgten darauf dann die Rufe nach einer Zugabe und der Herr aus Philadelphia – Dave Hause, ließ sich dies natürlich nicht nehmen und gab nochmal zwei Songs zum besten Bricks und C’mon Kid, der das Universum zum kochen brachte.

 

DAVE HAUSE & THE MERMAID © About Musïc | Stephanie Bauer

Ein Abend, der sich durch die beiden Vorbands zwar etwas in die Länge gezogen wurde, aber dann durch den Auftritt von Dave Hause doch sehr positiv in Erinnerung bleiben wird.

Schaut euch hierdie Bilder der Show in Stuttgart an: